Am Anfang war . . .

Die Idee zu HKA Heil.Kunst.Areal ist inspiriert von dem Ausspruch Otto Wagners „Das Schönste für die Ärmsten“ und dem Otto Wagner Spitals auf der Baumgartnerhöhe selbst. Dort wurde bereits vor mehr als 100 Jahren Kunst als heilender Faktor erkannt und umgesetzt, und zwar Kunst in einer wunderbaren Verbindung mit der Natur.

Die Medizin der Zukunft, hat die Heilung des Menschen auf den Ebenen des Körpers, des Geistes und der Seele zum Ziel. Sie schließt die Umgebungsbedingungen der Heilung mit ein.
Das Otto-Wagner-Spital wurde in besonderer Weise an einem Platz gebaut, der große Heilkräfte in sich birgt.
Nicht ohne Grund gehören die Steinhofgründe und nach Öffnung des Zaunes auch das Gebiet des Spitals in seinen Grünbereichen zu den beliebtesten Erholungsarealen der Wiener Bevölkerung.

Präventive Maßnahmen sollten dazu führen, dass Menschen möglichst gar nicht krank werden.

Große Studien in der Arbeitsmedizin haben ergeben, dass Investitionen in die Gesundheit und in die Vorbeugung mindestens das Doppelte an Behandlungskosten einsparen können. Gesundheit ist ein komplexes Geschehen, das alle Bereiche des Menschseins einschließt. Dabei spielt eine gesunde Ernährung ebenso eine Rolle wie ein gesundes ökosoziales Umfeld bis hin zu spirituellen Fragen.

Wir wollen alle diese Bereiche des Lebens berücksichtigen und vor allem Kunst und Kunsttherapie nutzen, um Menschen zu helfen kreative Lösungen für die eigenen Gesundheitsprobleme zu finden und in Eigenverantwortung und Stärke ein möglichst selbst bestimmtes, gesundes und glückliches Leben führen zu können.

Das Ziel ist eine ökologisch-soziale Nachnutzung freistehender Objekte. Unser Projekt soll ein Ort der lebendigen Begegnung für Gesundheitssuchende sein:
Eine heilsame Landschaft, die das bietet, was die moderne Medizin offen lässt:
Rehabilitation,
Salutogenese,
Entwicklungsraum,
Kreativität,
Gemeinschaftlichkeit,
Menschlichkeit.